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Demographischer Wandel

 

 

Der Begriff demographischer Wandel bezieht sich auf die aktuellen Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung und bezeichnet die Veränderung der Altersstruktur einer Gesellschaft. Die Entwicklung wird dabei von den 3 Faktoren Geburtenrate, Lebenserwartung sowie räumlichen Bevölkerungsbewegungen (Wanderungssaldo) beeinflusst.

 

Der demographische Wandel in Deutschland ist geprägt durch eine steigende Lebenserwartung und einer Geburtenhäufigkeit auf weiterhin niedrigem Niveau. Die Prognose für Deutschland zeigt, dass die Bevölkerung künftig nicht nur deutlich älter sein wird, sondern auch schrumpft, da die Zahl der Sterbefälle die Zahl der Geburten übersteigt, wobei das Geburtendefizit sich deutlich vergrößern wird. Das entstehende Defizit kann künftig durch Zuwanderung nicht mehr vollständig kompensiert werden.

 

Auch für die Stadt Lage wird bis zum Jahr 2025 im Demographiebericht der Bertelsmann Stiftung ein deutlicher Bevölkerungsrückgang um ca. 5% prognostiziert.

 

Bevölkerungspyramide 2010
Bevölkerungspyramide 2010
    Bevölkerungsentwicklung Prognose 2025
Bevölkerungsentwicklung Prognose 2025

   Quelle: Bertelsmann Stiftung

 

In den kommenden Jahrzehnten wird der demographische Wandel zu wesentlichen Änderungen in der wirtschaftlichen, infrastrukturellen und sozialen Entwicklung der Gesellschaft führen.

 

Hieraus ergeben sich auch geänderte Anforderungen an die Stadtplanung z.B. hinsichtlich:

  • Künftige Ausweisung von Wohnbaugebieten und Gewerbeflächen
  • Rückbau- und Aufwertungsstrategien  sowie Nachnutzungskonzepte für bauliche Leerstände und  Brachflächen
  • Infrastrukturbedarf (Schulen, Kindergärten, Altenheime, wohnungsnahe Grundversorgung etc.)


Siehe auch Statistik:

 

Demographiebericht Bertelsmann [PDF: 361 KB]


Demographiebericht Lippe [PDF: 558 KB]