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19.12.2019

Ehrenamtliche geben erstes Stimmungsbild ab

Erste Ergebnisse der Onlinebefragung der Studie „Ehrenamt und Identifikation“ liegen vor

Im Rahmen eines LEADER-Projekts der Region „3L-in-Lippe“ haben die drei lippischen Kommunen Lemgo, Leopoldshöhe und Lage die  Studie „Ehrenamt und Identifikation“ in Auftrag gegeben, um in Erfahrung zu bringen, wie es in den Kommunen um das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger bestellt ist. Mit der Umsetzung des mit Finanzmittel der Europäischen Union geförderten Projekts wurde das Unternehmen Change Centre Consulting GmbH beauftragt.

In einem ersten Schritt waren die ehrenamtlich Engagierten in den drei Kommunen aufgerufen, sich an einer Online-Befragung zu beteiligen, die erste Aufschlüsse über die Stimmungslage, Wünsche und Erwartungen liefern soll.

„Wir haben in der Öffentlichkeit und bei den Vereinen aktiv für eine Teilnahme der Online-Befragung geworben und freuen uns, dass insgesamt knapp über 1.000 Personen dem Aufruf gefolgt sind“, berichtete Bürgermeister Matthias Kalkreuter beim Pressetermin. Die drei Hauptverwaltungsbeamten dankten allen Ehrenamtlern  für ihre Teilnahme. Sie berichteten, dass seitens der drei Kommunen ein großes Interesse daran bestehe, das ehrenamtliche Engagement vor Ort zu unterstützen. Dafür müsse man unter anderem wissen, ob die Maßnahmen überhaupt ankommen. Sie betonten, dass die Ergebnisse der Befragungen Hilfestellung für die Verwaltungen, die Kommunalpolitik und auch für die Vereine vor Ort sein können.

Nun vorliegende erste Auswertungen ergeben zum Erstaunen der Projektverantwortlichen, dass nicht die finanziellen Zuwendungen, zum Beispiel für Sachmittel oder finanzielle Unterstützung bei Investitionen, an erster Stelle stehen, sondern ein regelmäßiger Informationsaustausch und mehr Vernetzung und Koordination seitens der Ehrenamtlichen vorwiegend gewünscht sind.

Die drei Bürgermeister hoben hervor, dass man sich bewusst für eine Studie bezogen auf Ortsteileebene entschieden habe, um auf die verschiedenen örtlichen Gegebenheiten eingehen zu können.

In einem nächsten Schritt erhalten im Februar des kommenden Jahres 3.000 nach einem Zufallsprinzip zusammengestellte Personen einen Fragebogen. Diese Repräsentativbefragung richtet sich unter anderem auch an nicht ehrenamtlich engagierte Personen.

Für die Stadt Lage stellte Bürgermeister Matthias Kalkreuter fest: „Es geht darum, den ehrenamtlich Engagierten Wertschätzung entgegen zu bringen. Da haben wir in Lage Nachbesserungsbedarf. Wir wollen uns intensiver um die Ehrenamtlichen kümmern. Derzeit sind wir schon dabei, Ansprechpartner der Stadt Lage für die einzelnen Lagenser Ortsteile zu benennen, um bei Bedarf Hilfe und Unterstützung geben zu können“.

Seitens der drei Bürgermeister ergeht die Bitte an die Adressaten der bald folgenden Umfrage die Chance der Meinungsäußerung zu nutzen. „Am Ende wird der Öffentlichkeit ein sehr detaillierter Zustandsbericht zum Thema Ehrenamt in den drei Kommunen in Verbindung mit konkreten Handlungshinweisen vorliegen“, sind sich die drei Bürgermeister einig.

Quelle: Stadt Lage - Der Bürgermeister - Öffentlichkeitsarbeit