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08.03.2021

Neue Dienstvereinbarung regelt die mobile digitale Arbeit

Personalrat und Bürgermeister der Stadt Lage schließen Vereinbarung über das Arbeiten im  Home-Office

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen 12 Monaten der Digitalisierung in vielen Bereichen des täglichen Lebens einen Schub gegeben. Zur Reduzierung des Infektionsgeschehens arbeitet ein großer Anteil der Arbeitnehmer*innen im Home-Office. Auch für rund 70 Mitarbeiter*innen der Stadt Lage wurden die technischen Möglichkeiten geschaffen, digital von zu Hause aus zu arbeiten.

Die dadurch gewonnenen Erfahrungen sind durchweg positiv und haben dazu geführt, dass Bürgermeister Matthias Kalkreuter mit dem Personalrat der Stadt Lage nunmehr eine Dienstvereinbarung über das mobile digitale Arbeiten bei der Stadt Lage geschlossen hat.

„Die Corona-Arbeitsschutz-Verordnung sieht derzeit aus Infektionsschutzgründen Home-Office vor, wo es möglich ist. Der Wunsch der Mitarbeiterschaft, dieses auch Corona unabhängig zu ermöglichen, wurde durch die Personalvertretung an uns herangetragen. Den Vorschlag haben wir gern aufgegriffen, denn die Arbeitszeitflexibilisierung und das Arbeiten von zu Hause aus sind wichtige Bausteine der Vereinbarung von Familie, Pflege und Beruf“, betont Bürgermeister Matthias Kalkreuter.

Ein genereller Anspruch auf die Teilnahme an der mobilen digitalen Arbeit besteht jedoch nicht. Voraussetzung ist, dass das Arbeitsgebiet sich für eine Aufgabenerledigung von zu Hause aus eignet. Oberster Grundsatz des mobilen digitalen Arbeitens ist, dass die Arbeitsfähigkeit ohne Einschränkungen aufrechterhalten wird und auch dort, wo es notwendig ist, Ansprechpartner*innen für die Bürger*innen weiterhin ausreichend zur Verfügung stehen.

Für die alternierende mobile digitale Arbeit werden den städtischen Beschäftigten nach Möglichkeit geeignete mobile Endgeräte zur Verfügung gestellt. Der Datenschutz und die Datensicherheit sind gewährleistet und die Mitarbeiter*innen nehmen auch von zu Hause aus an der elektronischen Erfassung der Arbeitszeit teil. Wenn der/die direkte Vorgesetzte dem Wunsch der Mitarbeiterin/des Mitarbeiters entspricht, wird mit der Arbeitgeberin eine Vereinbarung für maximal ein Jahr mit der Option der Verlängerung geschlossen. Die Präsenzzeit am Arbeitsplatz in der Dienststelle muss jedoch weiterhin mindestens zwei Fünftel der für die Mitarbeiterin/den Mitarbeiter geltenden Arbeitszeit betragen.   

 „Wir begrüßen es sehr, dass es uns als Arbeitnehmervertretung gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten und der Schwerbehindertenvertretung gelungen ist, für die Kolleginnen und Kollegen die Dienstvereinbarung über die mobile digitale Arbeit bei der Stadt Lage abzuschließen. Damit können wir auch einen Eckpunkt unseres Personalentwicklungskonzeptes umsetzen“, freut sich Rüdiger Fuhrmann als Vorsitzender des Personalrates.

„Mit der neu geschlossenen Dienstvereinbarung der alternierenden Telearbeit als zusätzliche Arbeitsform sind wir gut aufgestellt und entsprechen auch dem Wunsch unserer Mitarbeiterschaft. Auch im Sinne der Attraktivität als Arbeitgeberin bei der Suche nach qualifizierten und geeigneten Beschäftigten können wir damit punkten“, stellt Matthias Kalkreuter fest.

Quelle: Stadt Lage - Der Bürgermeister - Öffentlichkeitsarbeit