Erster Schritt zur nachhaltigen Wärmeversorgung in der Stadt Lage
Unterzeichnung einer Absichtserklärung durch die Vertragspartner
Das Neubaugebiet „Obere Bült“ in Lage-Ehrentrup sowie weitere Bestandsgebäude in der Lagenser Kernstadt sollen künftig über eine zentrale Wärmeerzeugungsanlage mit Wärme versorgt werden. Hintergründe sind neben der Nutzung nachhaltiger Wärmequellen auch die derzeitige Energiediskussion und die Betrachtung langfristiger Lösungen für die Erzeugung von Energie, insbesondere von Wärme.
Der Rat der Stadt Lage hatte im Rahmen einer Sondersitzung am 1. September seine Zustimmung zu einer Absichtserklärung für die Umsetzung eines ersten Nahwärmekonzepts für Lage erteilt. Gemeinsam mit den Stadtwerken Lage, der Energieservice Westfalen Weser GmbH und der S-Boden GmbH als Eigentümerin und Vermarkterin der Grundstücke im Neubaugebiet „Obere Bült“, beabsichtigt die Stadt Lage die CO2-schonende zentrale Wärmelösung zu realisieren.
Start soll im Neubaugebiet „Obere Bült“ sein. Dort werden für die geplanten 60 Einfamilienhäuser und 8 Doppelhäuser Anschlussleitungen zu verlegen sein. Über eine Holzhackschnitzelanlage, unterstützt durch ein Blockheizkraftwerk zur Eigenstromversorgung, soll dieses Areal mit Energie versorgt werden. In weiteren Ausbaustufen können auch das Schul- und Sportzentrum Werreanger, der Bauhof, die Stadtwerke, die Feuerwache Lage sowie auch die Grundschule und die Kita Ehrentrup zeitnah dem Wärmeverbund angeschlossen werden.
„Alle Parteien haben Wort gehalten. Somit haben wir heute die Absichtserklärung zum Einstieg in eine nachhaltige Wärmeversorgung unterzeichnen können. Das ist das erste Projekt dieser Art in Lage“, freut sich Bürgermeister Matthias Kalkreuter beim Unterzeichnungstermin im Rathaus.