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09.09.2020

Verbraucherberatung NRW berät am 11. September in Lage

Matthias Ansbach berät im LAGENSER FORUM zum Thema „Was kommt nach der Ölheizung?“

Eine nagelneue, klimafreundliche Heizung, fast zur Hälfte geschenkt? Was wirkt wie ein windiges Werbeversprechen, ist tatsächlich möglich – für Besitzerinnen und Besitzer von Eigenheimen, die ihre alte Ölheizung ausmustern.

Bis zu 45 Prozent der Investition übernimmt der Staat, wenn die neue Anlage erneuerbare Energien nutzt. Doch auch wer hohe Zuschüsse erhält, sollte seine künftige Heizung sorgfältig wählen und die langfristigen Kosten für Konto und Klima beachten, betont Brigitte Dörhöfer, Leiterin der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Detmold. In der aktuellen Aktion „(Keine) Zeit für (falsche) Entscheidungen“ hilft Matthias Ansbach, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW bei der Weichenstellung für Wärmepumpe, Holzpelletkessel, Gas-Solar-Kombination oder eine andere Alternative.

„Der Schritt weg vom Öl ist auf jeden Fall richtig, nicht nur wegen der Fördermittel“, sagt Matthias Ansbach. Zurzeit sei das Heizöl zwar krisenbedingt günstig. Doch der für Schwankungen sehr anfällige Preis könne genauso schnell wieder steigen. „Auf Dauer sind Ölheizungen einfach nicht zukunftsweisend. Sie stoßen viel klimaschädliches CO2 aus und kosten damit ab 2021 auch viel CO2-Abgabe.“ Allein in den Jahren bis 2025 führt die Ölheizung in einem typischen älteren Einfamilienhaus zu einer Gesamt-Abgabe von rund 1.200 Euro. Danach sind es mindestens rund 350 Euro pro Jahr.

Matthias Ansbach berät am Freitag, den 11. September 2020, 9.00 bis 12.30 Uhr, im Besprechungsraum 4.024 (Eingang Bürgerservice) im LAGENSER FORUM. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Quelle: Stadt Lage - Der Bürgermeister - Öffentlichkeitsarbeit