Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

Schutz von Kindern und jungen Menschen vor gefährdenden Einflüssen

Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz umfasst den vorbeugenden, also präventiven Schutz junger Menschen vor gefährdenden Einflüssen, Stoffen und Handlungen. Hierbei arbeiten wir mit den Schulen, der Polizei sowie den Ordnungsbehörden eng zusammen. Unsere Aufgabe ist es, pädagogische Angebote zu entwickeln und notwendige Maßnahmen treffen, um Kinder, Jugendliche und Erziehungsberechtigte über Gefahren und damit verbundene Folgen rechtzeitig und in geeigneter Weise zu informieren und zu beraten.

Unsere Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Gewaltprävention, Hilfe bei Mobbing, Jugendmedienschutz, Vorbeugung von sexuellem Kindesmissbrauch und Suchtprävention. Deshalb haben wir in Kooperation mit der Lagenser Schulsozialarbeit verschiedene bedarfsgerechte und altersspezifische Präventionsangebote entwickelt, die in den Schulprogrammen fest verankert sind:

Das Ich-Stärkungsprojekt „Mutig, Stark und Selbstbewusst“ für Kinder der 3. Klasse und das „Anti-Suchtprojekt“ für Jugendliche der 9. Klasse sind dauerhafte Bestandteile des präventiven Jugendschutzes. Im Fokus steht hierbei die Stärkung der Kinder und Jugendlichen und die Befähigung, bestehende Risiken zu erkennen und mit ihnen angemessen umzugehen.

Zurzeit sind Projekte, sowohl im Grund- als auch an den weiterführenden Schulen, zu den Themen Gefühle, Gewaltprävention und sexualisierte Gewalt in der Konzeptphase und werden zum Schuljahr 24/25 umgesetzt.

Je nach Konflikt und Bedarfslage stehen wir der Schulsozialarbeit mit Materialien und Impulsen für kürzer Projekte zur Verfügung.

Um Erziehungsberechtigte über die Auswirkungen von (unkontrolliertem) Medienkonsum zu informieren, sind wir zudem regelmäßig bei Elternabenden der ersten Klassen zu Gast und schulen bei Bedarf auch die Lehr- und Fachkräfte vor Ort.