Energiemanagement

Das Kommunale Energiemanagement der Stadt Lage befasst sich mit der Wärme-, Strom- und Wasserversorgung der städtischen Liegenschaften, die technisch vom Gebäudemanagement betreut werden.

Das methodische Vorgehen der Plattform Kom.EMS wird dafür verwendet (www.komems.de). Kom.EMS steht für Kommunales Energiemanagement-System und ist ein Werkzeug für den systematischen Aufbau und die Verstetigung eines Energiemanagement-Systems für die kommunalen Verwaltungen. Es empfiehlt, in der folgenden Reihenfolge vorzugehen, um alle Effizienzpotenziale (nicht investiv und investiv) eines Liegenschaftspools ausschöpfen zu können:

  • Übersicht und Prioritäten
    • Objekt-, Verbrauchs- und Kostenübersicht erstellen
    • Benchmarking mittels Energiekennwerten durchführen
  • Einsparungen ohne Investitionen
    • Einführung des Kommunalen Energiemanagements
    • Bedarf kennen und optimieren
  • Vorbereitung der Einsparungen durch Investitionen
    • Grobanalyse aller Liegenschaften
    • Feinanalyse ausgewählter Liegenschaften
    • Emissionsminderungsstrategie / Sanierungsplan
  • Einsparungen mit Investitionen
    • Umsetzung investiver Maßnahmen mit Hilfe von Contracting oder mit eigenen finanziellen Mitteln.

Die Förderung über die Nationale Klimaschutzinitiative erfolgt unter Förderkennzeichen 67K24372 „Aufbau und dauerhafter Betrieb eines Energiemanagementsystems für die Liegenschaften der Stadt Lage“ im Zeitraum vom 01.03.2023 bis 30.06.2028.

Ergänzend dazu gibt es mit Drittmitteln der Westfalen Weser Netz GmbH eine weitere Förderung über die Nationale Klimaschutzinitative unter dem Förderkennzeichen 67K33044D für das „KSI: Verbundvorhaben – Klimaschutz-Netzwerk Westfalen Weser 3 – Netzwerkphase“. Nachdem die Netzwerkteilnehmer in ihrem ersten Netzwerk auch auf Grund der Synergieeffekte ihre Klimaschutz-Aktivitäten verstärkt haben, sollen nun zwischen dem 01.04.2026 und dem 31.03.2029 die Themen Energieeffizienz, strategischer Sanierungsfahrplan und erneuerbare Energien vertieft werden. 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Teibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab. Von der Entwicklung langfristiger Strategeien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Weitere Informationen unter www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie .